Internationale-Bildungskooperation_JWU-GBZ

Internationale Bildungskooperation verbindet GBZ Koblenz und den JWU Providence Campus seit über 20 Jahren

Vom 1. Juli bis 17. Juli begrüßte das Gastronomische Bildungszentrum Koblenz (GBZ) gemeinsam mit der Deutschen Wein- und Sommelierschule (DWS) zwölf Studierende sowie zwei Begleitpersonen, unter anderem Prof. Dr. Jennifer Broderick, der Johnson & Wales University (JWU) aus den USA.

Vom 1. Juli bis 17. Juli begrüßte das Gastronomische Bildungszentrum Koblenz (GBZ) gemeinsam mit der Deutschen Wein- und Sommelierschule (DWS) zwölf Studierende sowie zwei Begleitpersonen, unter anderem Prof. Dr. Jennifer Broderick, der Johnson & Wales University (JWU) aus den USA.

Gruppenfoto_JWU-GBZ Was 2004 mit dem ersten Austausch begann, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einer festen Partnerschaft entwickelt. Bereits zum 21. Mal reisten Studierende aus den USA nach Koblenz, um die Wein- und Getränkekultur Europas dort kennenzulernen, wo sie seit Jahrtausenden geprägt wird – in der sogenannten „Alten Welt“ der Weine.

 

Lernen, wo Wein zu Hause ist

Die Teilnehmenden aus den Studiengängen Culinary Arts, Food & Beverage Industry Management, Sports & Event Management sowie Baking & Pastry Arts erwartete ein abwechslungsreiches Programm aus Fachunterricht, Verkostungen und Exkursionen.

Im Unterricht der Deutschen Wein- und Sommelierschule beschäftigten sie sich intensiv mit europäischen Weinregionen, Rebsorten, Weinrecht, Sensorik und der Herstellung verschiedener Weinstile. Begleitet wurde das Programm von Betty Heitkämper, WSET® Diploma und langjährige Dozentin der DWS. Ein weiteres Highlight war das Tagesseminar mit Koryphäe und Sake Samurai Frau Yoshiko Ueno-Müller zum WSET® Level 1 Award in Sake, das den Blick über die europäische Getränkewelt hinaus erweiterte.

Weinregionen erleben, statt nur darüber zu lesen

Ein besonderer Bestandteil des Austauschprogramms sind die Exkursionen. Sie ermöglichen den Studierenden, die Inhalte aus dem Unterricht direkt mit der Praxis zu verbinden.

Auf dem Programm standen Besuche im VDP.Weingut Ratzenberger in Bacharach am Mittelrhein, im VDP.Weingut Kreuzberg in Dernau an der Ahr sowie im Weingut Richter, Mitglied im Bernkasteler Ring, in Winningen an der Mosel. Darüber hinaus erkundete die Gruppe die historische Altstadt von Koblenz, die Burg Eltz und das Haus der Geschichte in Bonn. Auch ein Besuch in den Städten Colmar und Straßburg sowie ein Wine-&-Cheese-Food-Pairing im Le Grand Käsehaus in Köln gehörten zum Programm.

International anerkannte Abschlüsse

Certificate_JWU-GBZDer Aufenthalt in Deutschland endete nicht nur mit vielen neuen Eindrücken, sondern auch mit international anerkannten Qualifikationen. Die Studierenden legten erfolgreich die Abschluss WSET® Level 2 Award in Wines sowie WSET® Level 1 Award in Sake ab. Zusätzlich erhielten sie das IHK-Zertifikat „Uncorked: Old World Wines & Beverages“, welches ihnen im Rahmen des traditionellen Farewell Dinners überreicht wurde.

 

Bildung kennt keine Grenzen – und Tradition verbindet

Für das GBZ Koblenz ist das Austauschprogramm weit mehr als ein internationaler Studienaufenthalt. Es steht für den kontinuierlichen Austausch von Wissen, Erfahrungen und Perspektiven zwischen Deutschland und den USA und stärkt seit über 20 Jahren das internationale Netzwerk beider Bildungseinrichtungen.

Ein besonderer Brauch unterstreicht diesen Gedanken: Zu Beginn ihres Aufenthalts erhalten die Studierenden eine Magnumflasche, die vom vorherigen Jahrgang gestaltet wurde. Persönliche Botschaften, Erfahrungen, Wünsche und kleine Weisheiten begleiten die neue Gruppe durch die kommenden Wochen. Zum Abschluss des Programms hinterlassen die Teilnehmenden wiederum ihre eigenen Erinnerungen und guten Wünsche auf einer neuen Magnumflasche. Diese wird im folgenden Jahr an die nächste Studierendengruppe übergeben – ein Symbol für die Kontinuität der Partnerschaft und den Austausch über Generationen hinweg.

„Unsere Zusammenarbeit mit der Johnson & Wales University zeigt, wie wertvoll internationale Bildungskooperationen sind. Fachwissen, kultureller Austausch und persönliche Begegnungen gehen hier Hand in Hand und schaffen Verbindungen, die weit über den dreiwöchigen Aufenthalt hinausreichen“, sagt Petra Treis, Leiterin der Deutschen Wein- und Sommelierschule.

Auch bei den Studierenden hinterließ das Austauschprogramm einen bleibenden Eindruck. Eine Teilnehmerin brachte ihre persönlichen Eindrücke auf den Punkt: „Eine 10 von 10 Erfahrung – dieser Kurs war fantastisch und eine wundervolle Erfahrung. Ich würde ihn jedem empfehlen!“

 

Hier sehen Sie die Bilder der Zertifikatsübergabe:

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